Mannheim

Das Rechenzentrum der Universität Mannheim ist die zentrale Serviceeinrichtung für EDV der Universität Mannheim. Ihm ist die Aufgabe insgesamt übertragen, den Hochschulbetrieb in Forschung, Lehre, Studium und Weiterbildung durch die optimale Sicherung einer bedarfsgerechten Informationsversorgung unter Verwendung von Grundsätzen des IT Service Managements (ITSM) zu ermöglichen. Es betreibt verantwortlich die komplette IT‐ Infrastruktur der Universität, entwickelt sie weiter und entwirft in Zusammenarbeit mit der Hochschulleitung Konzepte und Empfehlungen für neue IT‐Services. Aus dem Betrieb der zentralen Web‐ und CMS‐Dienste, des Campus Managements Systems (HIS), eLearning, Verwaltungssystemen, Identity‐Management Infrastrukturen für die Universität kommen die Erfahrungen und Erkenntnisse, die einen Transfer von Inhalten über die Lebenserwartung einzelner Softwaresysteme hinaus ermöglichen. Seit einigen Jahren bilden die Produkte der Firma VMware die Basis für die Servervirtualisierung.

Das Rechenzentrum kooperiert eng mit den Rechenzentren der anderen Landesuniversitäten und dem BelWü. Die Themen der Kooperationen reichen von Backup mit IBM Tivoli, der Large Scale Data Facility (LSDF), bwForCluster (Hochleistungsrechner im Tier 3 des Landeskonzepts HPC für Wissenschaftliche Forschungsgruppen in den Bereichen Molecular Life Science und Wirtschafts‐ und Sozial‐Wissenschaften) bis zu bwIDM.

Projektmitarbeiter aus Mannheim

  • Janne Chr. Schulz (janne.schulz_AT_rz.uni-mannheim.de)

  • Maxim Schwarz (maxim.schwarz_AT_rz.uni-mannheim.de)

  • Werner Aufsattler (werner.aufsattler_AT_rz.uni-mannheim.de)

Website Universität Mannheim
Website Rechenzentrum Universität Mannheim


BelWü

BelWü steht für Baden‐Württembergs extended LAN und ist das Landeshochschulnetz Baden‐Württemberg. BelWü vernetzt insbesondere die neun Landesuniversitäten, die 23 Hochschulen für Angewandte Wissenschaften, die acht Standorte der Dualen Hochschule, die sechs Pädagogischen Hochschulen, die acht Musik‐ und Kunsthochschulen, zahlreiche Schulen, Bibliotheken, sowie weitere Einrichtungen des Landes und stellt darüber hinaus deren Internet‐Konnektivität sicher.

Als Pionier der Nutzung von Internet‐Protokollen für die Vernetzung von Universitäten bereits in den 1980er Jahren ist das BelWü‐Netz seither konsequent hinsichtlich Bandbreite und Ausfallsicherheit erweitert worden. Ausgehend von 34 Mbit/s in 1994, über 1 Gbit/s in 2001 und 10 Gbit/s in 2006 sind mit 100 Gbit/s in 2013 die Voraussetzungen für den nächsten Technologieschritt geschaffen worden. Das aktuelle, Baden‐Württemberg‐weite Backbone umfasst über 3.000km Glasfaser und Bandbreiten, ca. 50 Backbone Standorte, ca. 3.000 Router und zwei 100GigE, 200 10GigE und 650 GigE Ports.

Die Universitäten sind an jeweils zwei Standorten leitungsredundant an das BelWü‐ Backbone angebunden. Neben der IPv4 und IPv6 Konnektivität bietet BelWü, z.B. zur Campusvernetzung, Layer 2 Verbindungen über die IP/MPLS Routerplattform und optischen Wellenlängen.

Projektmitarbeiter des BelWü

  • Mitalee Sarker (mitalee.sarker_AT_uni-ulm.de)

Website BelWü


Universität Freiburg

Das Rechenzentrum der Universität Freiburg mit angeschlossenem Lehrstuhl für Kommunikationssysteme verfügt über reichhaltiges Wissen und langjährige Erfahrung in der Konzeption, Aufbau, Betrieb und der Fortentwicklung von großen, verteilten Systemen für große Benutzergemeinschaften. Die Mitarbeiter verfügen über einen großen Erfahrungsschatz im Umgang mit Computersystemen für den wissenschaftlichen Einsatz und in der Beurteilung des zeitlichen Wandels der Anforderungen an IT‐Systeme. Aus dem Betrieb der zentralen Webservices für die Universität, der Ausschreibung der Landes‐PCs, dem Management der Softwarelizenzen, der Mitarbeit in landesweiten Projekten wie bwLehrpool, bwGRiD und den Folgeprojekte sowie im bwIDM Projekt zur Weiterentwicklung von Identity Management Infrastrukturen kommen die Erfahrungen, die der gemeinsamen Weiterentwicklung des Virtualisierungs‐ und Cloudservices zu Gute kommen.

Der Lehrstuhl für Kommunikationssysteme beschäftigt sich dabei seit längerem mit den Grundlagen des netzwerkbasierten Rechnerstarts und der effizienten Verwaltung großer Rechnernetzwerke. Er befindet sich mit diesem Forschungsgebiet an der Schnittstelle zur praktischen Anwendung und Umsetzung der Ergebnisse im Tagesbetrieb des Rechenzentrums.

Das Rechenzentrum bietet auf der anderen Seite seit mehr als sieben Jahren erfolgreich Dienstleistungen rund um das Thema „Virtualisierung“ an Kunden in der gesamten Universität an. Im Vordergrund steht dabei die durchgehende und enge Verzahnung aller beteiligten operativen Einheiten des Betriebs wie Virtualisierung, Storage und Identity Management. Hinzu kommt die enge Zusammenarbeit mit den am Rechenzentrum bzw. Lehrstuhl angesiedelten Forschungs‐ und Projektgruppen – insbesondere den Freiburger Teams der bw‐Projekte, wie bwIDM und bwHPC‐C5.

Projektmitarbeiter aus Freiburg

  • Konrad Meier (konrad.meier_AT_rz.uni-freiburg.de)

Website Universität Freiburg
Website Rechenzentrum der Universität Freiburg


Karlsruhe Institute of Technology (KIT)

Das Steinbuch Centre for Computing (SCC) ist das Informationstechnologiezentrum des KIT und zählt zu den größten und leistungsfähigsten Rechenzentren in Deutschland. Neben den Aufgaben eines modernen IT‐Service‐Centers im Wissenschaftsbereich betreibt das SCC eigene Forschung und Entwicklung, die für eine ständige Optimierung und frühzeitige Innovation der IT‐Services sorgen.

Das SCC ist seit Jahren in dem Bereich Virtualisierung von Rechnersystemen aktiv und betreibt viele der für die zentralen KIT‐Dienste erforderlichen, auch kritische, Systeme bereits virtualisiert. Die dafür aufgebaute, ausgedehnte Virtualisierungsumgebung wird aber auch für Systeme von KIT‐Organisationseinheiten als Dienst bereitgestellt. Parallel werden am SCC auch Cloud‐Ansätze untersucht um diese in den Betrieb zu integrieren. Entsprechend wurde in diesen Technologiethemen ein sehr fundiertes Wissen aufgebaut.

Darüber hinaus sind die Themen Speicher‐ und Cloud‐Speicherdienste in den letzten Jahren am KIT/SCC massiv, u.a. in verschiedenen Landesprojekten, vorangetrieben worden, als Beispiel sei hier lediglich das Projekt bwLSDF genannt. Diese Kompetenzen können in die entsprechenden Projektarbeitspakete eingebracht werden. Das Projekt selbst bietet dem SCC die Möglichkeit, vorhandene Strukturen u.a. konzeptionell weiterzuentwickeln und ggf. in ein künftiges Gesamtkonzept zu integrieren.

Projektmitarbeiter aus Karlsruhe

  • Oleg Dulov (oleg.dulov_AT_kit.edu)

Website Karlsruhe Institut für Technologie
Website Steinbuch Centre for Computing


Universität Ulm

Das Kommunikations‐ und Informations‐Zentrum (kiz) der Universität Ulm betreibt seit vielen Jahren Virtualisierungsumgebungen auf Basis des Citrix XenServer bzw. von Solaris Zonen. Letztere kommen insbesondere bei Web‐Anwendungen, die Betriebssystemunabhängig sind, zum Einsatz, da durch den single‐kernel Ansatz eine erheblich bessere Auslastung von Ressourcen möglich wird. Die auf Basis des Citrix XenServer bereitgestellten Anwendungen umfassen eine breite Palette von Lizenzservern bis hin zu Vorlesungsaufzeichnungssystemen, Lehr‐ und Lernplattformen und auch Programme aus dem Bereich der zentralen Universitätsverwaltung. Als Speicherlösungen kommen hochverfügbare Solaris‐ZFS‐Cluster zum Einsatz, die insbesondere sehr hohen Anforderungen an die Datenintegrität genügen und die Storage‐Pools via iSCSI bzw. NFS an die Gastsysteme zur Verfügung stellen.

Im Netzwerk Umfeld ist der Leiter des kiz seit vielen Jahren Vorsitzender des BelWü TA (technischer Ausschuss) und damit maßgeblich an der Planung und Weiterentwicklung des Landeshochschulnetzes beteiligt.

Projektmitarbeiter aus Ulm

  • Jan Siersch (jan.siersch_AT_uni-ulm.de)

Website Universität Ulm
Website Kommunikations- und Informations-Zentrum der Universität Ulm


Universität Stuttgart

Der Bereich "Technische Informations‐ und Kommunikationsdienste" am Informationszentrum der Universität Stuttgart (USTUTT‐TIK) stellt als zentraler Dienstleister der Universität Server‐, Netz‐ und Informationsdienste bereit und kann auf umfangreiche Erfahrung bei der Einführung neuer Netztechnologien zurückgreifen. Das TIK (bzw. die Vorgängerorganisation Rechenzentrum/RUS) verfügt darüber hinaus über eine über 20‐jährige Erfahrung bei der Durchführung von nationalen und europäischen Forschungsprojekten und hat in dieser Zeit Drittmittel in Höhe von ca. 20 Mio. EUR im Bereich Kommunikationsnetze eingeworben. Jüngst war bzw. ist das TIK an erfolgreichen Projekten wie Moby Dick, Daidalos I/II, Akogrimo, IRMOS, SWIFT, SEMIRAMIS (EU) und MAMS (BMBF, als Unterauftragnehmer) sowie DynFire (BMBF) beteiligt.

Zu den aktuellen Forschungsvorhaben, in die das TIK eingebunden ist, gehören BonFire und GÉANT. Die Kombination aus Forschungskompetenzen einerseits und der praktischen Erfahrung als Endanwender bzw. Betreiber einer kritischen IT‐Infrastruktur im Universitätscampus ermöglichen es dem TIK, die Forschung im vorliegend beschriebenen Projekt eng auf die Bedürfnisse von Infrastrukturbetreibern auszurichten.

Website Universität Stuttgart
Website Technische Informations- und Kommunikationsdienste